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Dampfschiffe auf dem Rhein
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Am Deutschen Eck in Koblenz, dort wo Rhein und Mosel zusammentreffen, war Ostern 2004 der Nabel der Welt für alle Dampffreunde aus Deutschland und dem benachbarten Ausland. Dort dampfte es drei Tage lang zu Wasser, zu Land und auf der Schiene. Die einmalige Mischung, die es sonst wohl nur in den Niederlanden oder in Großbritannien gibt, faszinierte viele Besucher, die auf dem weitläufigen Terrain Dampf hautnah erleben konnten.
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Lokomobile unter Dampf
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Vom Bahnhof Koblenz-Ehrenbreitstein auf der gegenüberliegenden Rheinseite des Deutschen Ecks pendelte ein Dampfzug zum Koblenzer Hauptbahnhof. Auf der 7 km kurzen Strecke überquerte der Zug eine imposante Rheinbrücke und fuhr durch einen Tunnel. Eingesetzt wurde ein rein preußischer Zug bestehend aus einer preußischen P 8, der 2455 "Kassel", aus Donnerbüchsen der EPEG und der 78 468 der EPEG. Außerdem waren mehre Dampfsonderzüge nach Koblenz gekommen, z. B. der historische Rheingoldzug. Im DB-Verkehrsmuseum Koblenz-Lützel gab es eine große Fahrzeugschau. Außerdem konnte dort hautnah miterlebt werden, wie die Dampfloks Kohle und Wasser bunkerten. An den Ufern des Rheins fuhren Schmalspurbahnen mit einer Spurweite von 600 mit Dampf und Diesel.
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Lokomobile im Arbeitseinsatz
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Dampf pur gab es unmittelbar am Deutschen Eck. Dort waren allerlei Dampfmaschinen platziert. Auf einem großzügig dimensionierten Platz waren Dampfwalzen, Dampftraktoren und die dazugehörigen dampfbetriebenen Sägen, Steinbecher und andere Maschinen aus der Arbeitswelt zur Zeit der vorletzten Jahrhundertwende im Einsatz zu sehen, zu hören und zu riechen. Gleich nebenan war eine Nostalgiekirmes aufgebaut. Auch hier stand der Dampf im Mittelpunkt. Neben Showmen-Engines gab es dort historische Karussels, ein eher kleines Riesenrad sowie eine gewaltige Kirmesorgel. In unterschiedlichen Maßstäben von 1:1 bis 1:32 dampfte und fauchte es auf den Wegen rund um das Deutsche Eck. Selbst ein dampfbetriebenes Fahrrad drehte seine Runden.
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Atmosphäre pur vermittelten die Dampfschlepper
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Für die Freunde dampfbetriebener Schiffe war auch einiges geboten. Auf der Mosel und dem Rhein kreuzten verschiedene Dampfschiffe, meistens unter niederländischer Flagge. Die SUCCES, ein nostalgisches Dampfschiff mit viel Mahagoni, Messing und Leder und einer gewaltigen Dampforgel an Bord sorgte für eine tolle Stimmung. Die auf dem Wasser kreuzenden Dampfschiffe machten sich ständig lautstark bemerkbar. Die Geräuschkulisse erinnerte an die Zeit vor 50 Jahren in einem deutschen Hafen.
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Aus dem Fuhrpark von Classic Overland: Mercedes-Benz O 6600 und O 317
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Aus jener Zeit stammten auch alle Busse, die die einzelnen Veranstaltungsorte miteinander verbanden. Die Veranstalter hatten Christian Windisch von Classic Overland aus Möhnesee damit beauftragt, den Pendelverkehr zu organisieren. Am Ostersamstag, -sonntag und -montag verkehrten jeweils von 10.00 Uhr bis 18.30 Uhr ständig bis zu 10 Oldtimerbusse vom Konrad-Adenauer-Ufer durch die Koblenzer Innenstadt nach Koblenz-Lützel zum Eisenbahnmuseum und zurück. Christian war mit drei eigenen Bussen angereist. Neben seinem top-restaurierten und einzigartigen Mercedes-Benz O 6600, der wieder einmal von Gerfried Weischede chauffiert wurde hatte er einen Mercedes-Benz O 317 im Einsatz. Außerdem war sein "Konferenz-Jumbo" am Start, ein mit allen Schikanen ausgerüsteter Büssing Doppeldecker, der einst bei der BVG eingesetzt wurde.
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Edzards O 3500 war einer von mehreren baugleichen Fahrzeugen
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Mercedes-Benz Omnibusse vom Typ O 3500 waren gleich mehrfach vertreten. Neben Ulrich Turck aus Halver stellten Edzards Reisen aus Esens, Stier Reisen aus Ibbenbüren, Schäpers Reisen aus Nordwalde und Gerd Adorf aus Düsseldorf ihre Langschnauzen-Busse zur Verfügung. Einziger Vertreter der Frontlenker-Generation von Mercedes war der O 321 H von Autobus Pütz aus Köln. Ein weiterer Frontlenker war der Kässbohrer Setra S 8 der Firma Medenbach, dessen 125 PS starker Henschel-Motor den wunderschönen Bus über das Kopfsteinpflaster des Konrad-Adenauer-Ufers bewegte. Ein Heimspiel hatte der sog. "Oldie-Bus" der KEVAG, ein MAN HO 750, der ebenso wie die anderen Busse vom Publikum gut angenommen wurde. An den Einstiegstellen bildeten sich Schlangen, von denen die Betreiber mancher ÖPNV-Linien nur träumen können.
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Medenbach Setra S 8 mit Henschel-Triebwerk
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Im Vergleich zur ersten Veranstaltung vor sechs Jahren war die Resonanz in diesem Jahr etwas geringer. So erzählten jedenfalls Teilnehmer und Besucher beider Veranstaltungen. Trotzdem waren die Koblenzer Dampftage einzigartig in Deutschland und verdienen eine Wiederholung in der Zukunft. Die Veranstalter sollten sich dann jedoch Gedanken machen, ob der riesige Aufwand mit gewaltigen Absperrungen und jeder Menge herumstehender Wachleute sein muss. Die aufgebauten Zäune und die ständigen Überprüfungen waren schon etwas nervend. Auch die oft erklärungsbedürftige Art und Weise der Bezahlung mit Mini-, Midi- und Maxipass sowie mit der Koblenzer Dampfmark war etwas verwirrend.
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Weitere Bilder:
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Dampfschiffe auf dem Rhein
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Dampfschiffe auf dem Rhein
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Dampfspritze aus den Niederlanden
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Dampfstraßenwalze auf dem Parcour um das Deutsche Eck
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Weitere Bilder:
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Christian Windisch von Classic Overland mit seinem O 317
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Mercedes-Benz O 321 H von Autobus Pütz aus Köln
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Heimspiel: MAN 750 der KEVAG
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Kehrseite: Heck des MAN 750
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Weitere Bilder:
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O 3500 des Reiseunternehmers Stier aus Ibbenbüren
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O 3500 von Edzards aus Esens
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O 3500 von Carl-Ulrich Turck aus Halver
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O 6600 am Konrad-Adenauer-Ufer
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Weitere Bilder:
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MAN 750 am Konrad-Adenauer-Ufer
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Gerd Adorfs O 3500
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Fünfziger Jahre Flair am Konrad-Adenauer-Ufer
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01 im Museum in Koblenz-Lützel
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Weitere Bilder:
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150 PS starker Büssing Konferenzbus von Classic Overland
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O 321 in voller Fahrt am Konrad-Adenauer-Ufer
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O 3500 in Wartestellung
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Medenbachs Kässbohrer Setra S 8
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Weitere Bilder:
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Christo lässt grüßen - am Abend wurden die Dampfmaschinen gut verpackt
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Münchner Oktoberfestorgel aus England
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Toller Sound: Oktoberfestorgel
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Showman-Engine auf der Nostalgiekirmes
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Weitere Bilder:
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interessantes Zugfahrzeug: Volvo F 7
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Begleitfahrzeug aus Holland: DAF 1800
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Wasserversorgung in Ehrenbreitstein: Magirus-Deutz 200 D 16
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Rückseite des gewaltigen Magirus
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