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Borgward B 655 und MAN MK an der Rampe
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In den letzten 25 Jahren hat sich die Nutzfahrzeug-Oldtimer-Szene aus kleinen und bescheidenen Anfängen zu einer Bewegung entwickelt, die mittlerweile viele Tausend Anhänger hat. Das Spektrum der Oldtimer-Freunde reicht dabei von passiven Beobachtern der Szene bis zu Hyperaktiven, die jedes Jahr mindestens ein neu restauriertes Fahrzeug präsentieren müssen.
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Mercedes-Benz L 4500 der Spedition Jaspers Interzonen- und Auslands-Kraftverkehr aus Schenefeld bei Hamburg
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Unter denen, die aktiv mit eigenem Fahrzeug an den Treffen teilnehmen, gibt es auch wieder unterschiedliche Typen. Da sind die Oldtimerbesitzer, denen es darum geht, ein Fahrzeug detailgetreu zu restaurieren und dann auch so zu erhalten. Diese Oldtimerfreunde sind in der Minderheit. Eine weitere Gruppe von Besitzern historischer LKW ist fest davon überzeugt, das eigene Fahrzeug vorbildgerecht restauriert zu haben. Viele Restauratoren schießen dabei jedoch einfach übers Ziel hinaus. Da werden Fahrzeuge mit viel Enthusiasmus und noch mehr Geld in einen Zustand versetzt, der besser ist als der Ablieferungszustand zu Beginn des Laster-Lebens. Zu nennen sind hier die Lackierung in Metallic-Tönen oder mit Acryllack sowie die Anbringung von Riffelblechen als Kotflügel oder die Ausrüstung der Pritsche mit Aluminium-Bordwänden. Einigen Besitzern ist nur die Optik wichtig. Unter der Motorhaube schlägt dann aber u. U. ein stärkeres Herz. Auch das ist genauso wenig vorbildgerecht wie der Einbau eines Schwingsitzes anstelle des harten und unbequemen Originalfahrersitzes in einem Mercedes-Benz Haubenlaster der 1950er Jahre. Den größten Anteil an den aktiven Oldtimerbesitzern stellt mittlerweile die so genannte „Wohnmobil-Fraktion“. Hierbei handelt es sich um einen bunten Querschnitt von Eignern, die entweder gut erhaltene, alte LKW oder auch für viel Geld restaurierte Laster zu Wohnmobilen unfunktioniert haben und denen es in erster Linie darum geht, zu den diversen Treffen und Rundfahrten zu kommen, um sich mit den Hobbykollegen zu treffen. Solche Fahrzeuge sind dann auch in Massen auf den diversen Veranstaltungen der Saison zu sehen.
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Südwerke L 45 mit Gaubschat-Anhänger von Klaus Sieh aus Bilsen
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Immer mehr Anhänger der detailgetreuen und vorbildlichen Restauration lehnen es ab, an solchen Veranstaltungen teilzunehmen bzw. sie überhaupt zu besuchen. Treffen, bei denen Masse statt Klasse anzutreffen ist, meiden sie. Sie treffen sich vielmehr zu eigenen, kleinen aber feinen Veranstaltungen, bei denen alles möglichst vorbildgerecht zugehen soll. Eine solche Zusammenkunft von „Extrem-Nutzfahrzeug-Historikern“ fand am 10. September 2005 erneut im Hamburger Hansahafen statt. Wie schon in den Jahren zuvor hatten einige Oldtimerbesitzer in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Museum der Arbeit und der Stiftung Hamburg Maritim ein interessantes Programm auf die Beine gestellt. Im Rahmen eines Tages der offenen Tür des Museums präsentierten etwa fünfzehn Oldtimerbesitzer ihre Fahrzeuge im Umfeld des historischen Schuppen 50a an der Australiastrasse. Während des gesamten Tages wurden die Fahrzeuge an die Rampen rangiert und be- und entladen. Anhänger wurden an- und abgekoppelt. Dies alles geschah unter den Augen erstaunter Besucher, die auch begeistert waren von der korrekten Kleidung der Fahrer, Beifahrer und Lagerarbeiter. Lange graue Kittel, Manchesterhosen und Fernfahrerkappen ersetzten Jeans und Caps. Damit die stilechte Cordhose nicht rutschte waren Hosenträger obligatorisch.
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Warten auf dem Kranführer - Fahrer und Hafenarbeiter vor MAN 1580 FN
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Neben Teilnehmern aus dem Norden der Republik wie Dieter Jaspers mit seinem L 4500, Klaus Sieh mit seinem Südwerke L 45 mit passendem Gaubschat-Anhänger und Jürgen Danner mit dem Borgward B 655 waren auch Teilnehmer aus weiter entfernten Landesteilen eingetroffen. Wie in alten Zeiten war Norbert Wichette mit seinem MAN MK aus Versmold angereist, beladen mit Kisten und Fässern, die per Sackkarre vom Laster entladen wurden. Die Europalette war schließlich in den Fünfziger Jahren noch nicht erfunden. Selbst ein ehemaliger Hamburger MAN, eine Pausbacke des Typs 1580, die einst für die Kaffee-Lagerei GmbH im Einsatz war und die es ins Westfälische zu Hannes Stein verschlagen hatte, wurde nach Hamburg an seine alte Wirkungsstätte gebracht.
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100 % Original - MAN MK von Norbert Wichette aus Versmold
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Die Veranstaltung war eine rundherum gelungene Sache. Es ist zu hoffen, dass es im Jahr 2006 erneut eine derartige Aktion gibt. Wer sich dann mit seinem alten LKW auf den Weg nach Hamburg machen will, um auch einmal am Schuppen 50a zu laden, der sollte sich zunächst jedoch Gedanken machen, ob sein Fahrzeug den strengen Auswahlkriterien der Hamburger Freunde genügt. Verkappte Wohnmobile und überrestaurierte Superlaster haben dort keine Chance.
Text: Manfred Koch Fotos: © Manfred Koch
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Mit zeitgenössischem Ladegut - Mercedes-Benz L 3500 von Bernhard Kallus aus Brackel
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Wie in den Fünfziger Jahren - 90 PS Mercedes und MAN MK
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Wie in den Fünfziger Jahren - 90 PS Mercedes und MAN MK
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Bernhard Kallus mit Langkittel vor der Abfahrt von der Rampe
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Weitere Bilder:
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Mercedes-Benz L 3500 mit Vidal-Anhänger
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Norbert Wichette ist soeben mit seinem MAN MK aus Versmold eingetroffen
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Norbert Wichette ist soeben mit seinem MAN MK aus Versmold eingetroffen
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MAN MK vor der Kulisse der historischen Hafenkrane
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MAN MK von Norbert Wichette aus Versmold
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Plausch unter Kollegen am MAN MK
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MAN MK
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Szenen an der Rampe - Fernfahrer Norbert diskutiert mit dem Lagerverwalter
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Mercedes-Benz LP 328 von Rolf Lerch
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Warten auf den Kranführer - Moderner Mercedes LP 328 und betagter L 4500
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Frühstückspause - geparkte Laster vor der Kantine
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Borgward B 655 von Jürgen Danner
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Borgward B 655 und MAN MK an der Rampe
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Mercedes-Benz L 4500 und L 3500
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Dieter Jaspers vor seinem Mercedes-Benz L 4500
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Mercedes-Benz L 4500 fertig zur Abfahrt
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Seitenansicht - Mercedes-Benz L 4500
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Mercedes-Benz L 4500
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Hanomag Kurier Kohlenkipper
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mit Hamburger Vergangenheit - MAN 1580 FN von Hannes Stein und Kollegen
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War früher für die Kaffee-Lagerei GmbH in Hamburg unterwegs - MAN 1580 FN
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Pausbacke und LP warten auf den Kranführer
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Wann geht es hier weiter?
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Ladeszene am Schuppen 50a
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Ladeszene am Schuppen 50a
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Für den Nahverkehr - Hanomag R 45 der Spedition Jaspers
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Südwerke-Anhängsel - Gaubschat-Anhänger von Klaus Sieh
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Südwerke L 45 und Mercedes-Benz 170
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Südwerke L 45 und Mercedes-Benz L 4500 vor typischer Hafenkulisse
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Außer Konkurrenz - Mercedes-Benz L 1624 von Dieter Jaspers
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Mercedes-Benz L 1624 mit Hendriks-Anhänger auf dem Besucherparkplatz
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Fernverkehrslaster der Fünfziger Jahre - Südwerke, MAN und Mercedes
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Fahrzeugpflege während der Wartezeit
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Norbert Wichette und Dieter Jaspers vor ihren Fernlastern
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MAN MK unf Mercedes-Benz L 4500
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Südwerke L 45 und Mercedes-Benz L 4500
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Rolf Lerchs LP 328 wird mit dem Kran beladen
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Rolf Lerchs LP 328 wird mit dem Kran beladen
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Mercedes-Benz LP 328
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Helbeg-Anhänger am Borgward B 655 von Jürgen Danner
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MAN 1580 FN von Hannes Stein
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