Krupp aus Überzeugung

BildPeter Regel ist stolz auf seinen restaurierten Krupp SF 380, den er gelegentlich aus der Halle in Baunatal holt für eine Ausfahrt in die nähere Umgebung. LKW mit den drei Ringen bildeten lange Zeit das Rückgrat der Firma Albert Regel Autokrane und Schwertransporte. Mittlerweile im Rentenalter blickt Peter Regel zurück auf die Anfänge und die abwechslungsreiche Geschichte des nach wie vor in Familienbesitz befindlichen Unternehmens, das weit über den Kasseler Raum hinaus bekannt ist.
BildSein Vater Albert Regel wurde als Sohn eines Landwirtes in Schlesien geboren. Bereits im Alter von 15 Jahren verließ er den elterlichen Hof und begann eine Lehre zum Bäcker und Konditor. Mit dieser abgeschlossenen Ausbildung wurde er zum Militär eingezogen und entdeckte dort seine Liebe zum Kraftfahrzeug. Den Zweiten Weltkrieg erlebte er bei einer Luftwaffeneinheit als Fahrlehrer und Schirrmeister. Nach Kriegsende fand er wieder eine Anstellung als Bäcker. Mittlerweile hatte es ihn nach Kassel verschlagen. Dort fand er eine Beschäftigung in der Heeresbäckerei. Da er ein Mensch war, der sich auch um die Belange seiner Kollegen kümmerte, betätigte er sich aktiv im Betriebsrat. Doch sein Einsetzen für die Angelegenheiten anderer Menschen kostete ihn sehr bald die Anstellung. Er wurde entlassen und gründete 1949 mit zwei Kollegen ein Fuhrunternehmen in dem Örtchen Besse, das etwa 5 Kilometer von Baunatal entfernt liegt. Angeboten wurde der Transport von Baumaterialien. Als erster Auftrag wurde Schotter für die Waldgenossenschaft Besse gefahren.
BildDas erste Fahrzeug des jungen Unternehmens war ein GMC aus Militärbeständen. Der durstige Benzinmotor wurde umgehend durch einen 90 PS Einbaudiesel von Henschel ersetzt. Das Geschäft lief gut an und bald konnte ein weiteres Fahrzeug beschafft werden. Die Jungunternehmer entschieden sich für einen Schweizer Saurer-Kipper mit 150 PS-Motor. Eine Besonderheit des Fahrzeugs war die Position des Lenkrades, die dem nachfolgenden Verkehr durch ein Schild am Heck mit der Aufschrift „Achtung Rechtslenker“ angezeigt wurde. Alt wurde der Laster bei Regel allerdings nicht. Einer der Partner und außerdem guter Freund von Albert Regel beendete zunächst die Karriere des Saurers, in dem er ihn bei einem Unfall zerlegte und dann auch seine Mitarbeit in dem Transportunternehmen. Er trennte sich wie auch der zweite Partner von Albert Regel, der daraufhin ab dem 18. Februar 1950 als alleiniger Chef im Haus das Sagen hatte.
BildIn der Folgezeit beschaffte er weitere Kipper, u. a. auch zwei Opel Blitz mit 3,6 Liter Benzinmotoren. Einer der Blitze verfügte über ein Stahlfahrerhaus. Der zweite hatte noch die Einheitshütte aus Holz der unmittelbaren Nachkriegszeit. Die Kipper mussten natürlich noch von Hand hochgekurbelt werden. Angetrieben wurden die mit Benzinmotoren ausgerüsteten Fahrzeuge eine Zeit lang auch mit Flaschengas. Dazu wurden dann fünf oder sechs Gasflaschen unterhalb der Pritsche mitgeführt. Das trug natürlich nicht dazu bei, die Nutzlast zu erhöhen. Geladen wurde damals aber sowieso so viel, wie auf die Pritsche passte. Gewichte wurden noch nicht so stark kontrolliert wie in heutiger Zeit. Den Opel Blitzen folgten dann größere, stärkere Kipper in Form von zwei 120 PS starken Büssing, die gebraucht beschafft wurden. Der Vorteil der Büssing-LKW war ihre stabile Ausführung. Nachteilig war jedoch, dass bei 10 to Eigengewicht nur 6 to Nutzlast übrig blieben. Aber auch diese Kipper wurden immer „voll ausgeladen“. Zu den Kunden von Regel gehörten mittlerweile viele Kasseler Bauunternehmer, wie z. B. die Firma Beton- und Monierbau. Bald war Regel als Kies- und Sandhändler im Großraum Kassel bekannt.
Bild1957 erfolgte eine Fahrzeugbeschaffung, die die weitere Entwicklung des Unternehmens prägen sollte. Bei Scheuerle kaufte Albert Regel einen vierachsigen Tiefladeanhänger mit einer Nutzlast von 30 Tonnen. Gezogen von einem Krupp Tiger wurde er eingesetzt zur Umsetzung schwerer Baumaschinen und Pressen. Dem Vierachser folgte kurze Zeit später ein weiterer Scheuerle Tieflader mit zwei Achsen. Mittlerweile war auch ein Faun L 8 Kipper mit 180 PS Leistung beschafft worden. Es handelte sich dabei um ein Gebrauchtfahrzeug, das im ersten Leben als Zugmaschine eines Shell-Tanksattelzuges auf dem Frankfurter Flughafen eingesetzt worden war. Der KHD-Motor mit knapp 14 Litern Hubraum verlieh dem zum Kipper umgebauten Laster genügend Kraft, um die schweren Tieflader zu bewegen. Regel baute diesen Geschäftszweig in den Folgejahren systematisch aus. Sein stärkster Konkurrent war damals die Deutsche Bundesbahn, die in Kassel als Anbieter von Schwertransporten auftrat. Die DB setzte dazu Kaelble Zugmaschinen kombiniert mit Culemeyer-Anhängern ein. Regel profitierte davon, dass die DB sehr träge und unbeweglich war. Oft legte die Bahn den Kunden ihr Angebot vor, als Regel schon mit einem Tieflader den Transport absolviert hatte.
Bild1958 erhielt Regel die erste Konzession für den Bezirksfernverkehr. Dies war nötig geworden, nachdem Regel-Laster regelmäßig von Kassel aus nach Erwitte fahren mussten, um dort Zement zu laden für die vielen Kasseler Baustellen. Die Säcke mit dem gefragten Baumaterial wurden damals allerdings noch nicht fein säuberlich auf Paletten verstaut mit Gabelstaplern auf die LKW verladen. Sie wurden vielmehr über ein Förderband auf die Ladefläche des Lasters transportiert. Dort nahmen Fahrer und Beifahrer die Säcke in Empfang und verstauten sie so auf dem Fahrzeug, dass eine möglichst große Menge mitgenommen werden konnte. Das Beladen war harte Knochenarbeit, die im Laufe der Jahre nur durch ein bewegliches Förderband abgemildert wurde, das auf dem Kipper geschwenkt werden konnte. Von Erwitte ging es dann über die Bundesstrasse wieder in Richtung Kassel. Die A 44 wurde erst viele Jahre später gebaut. Das Fahren auf der Bundesstrasse mit den schwach motorisierten und meistens überladenen Fahrzeugen bedeutete für die Fahrer volle Konzentration und harte Arbeit. Dort wo heute auf der B 7 in der Nähe von Scherfede der Fahrer eines 500 PS Lasters mit Tempomat die Berge gar nicht bemerkt, kämpften sich in den Fünfziger und Sechziger Jahren die Krupp und Henschel Kipperzüge im ersten Gang „die Lange Nacht“ hinauf.
BildPeter Regel erlebte die Hochzeiten des Zementtransports als Jugendlicher mit. Oft saß er bei solchen Touren neben dem Vater. Für den Hauptkunden Beton- und Monierbau wurde Baumaterial für diverse Kasseler Großbaustellen herangefahren. So waren Regel-Laster am Bau der Hafenbrücke, des Staatstheaters, der Kaufhalle und des Kaufhofs beteiligt. Oft gab es nicht genügend Transportkapazität. Dann fuhren die Fahrzeuge tagsüber Kies und in der Nacht Zement aus Erwitte heran. Als Dreizehnjähriger musste auch Peter Regel mithelfen und fuhr oft mit der Jacke und dem Hut des Vaters, damit er älter wirkte, die schweren Zementlaster. Der Vater saß neben ihm auf dem Beifahrersitz und gönnte sich eine Mütze voll Schlaf. Als Peter dann später bei der Fahrschule Müller in Kassel seinen regulären LKW-Führerschein machte, musste er einen Lastzug einen Berg hinunter fahren und ihn unten an einem Stoppschild anhalten. Gekonnt schaltete er den Laster vom 6. bis in den ersten Gang hinunter, ohne die Fußbremse zu betätigen und ohne dem Getriebe ein Geräusch zu entlocken. Dem Fahrlehrer war sofort klar, dass er hier einen notorischen Schwarzfahrer am Steuer hatte und fragte ihn: „Wie viele 1000 km bis Du denn schon LKW gefahren?“ Peters Antwort überraschte ihn nicht: „Wenn ich die Strecke, die ich schon am Steuer gesessen habe, laufen müsste, dann wäre ich lange unterwegs.“ Peter Regel erlebte auch die zunächst noch beengten Verhältnisse in einer angemieteten alten Scheune in Besse. Ein LKW passte maximal in die Scheune und konnte dort repariert oder gewartet werden. Der Rest der Fahrzeuge stand auf der Strasse. Im Jahr 1959 baute Albert Regel in Besse ein Wohnhaus mit Büro und angrenzender großer Reparaturhalle, die dem gewachsenen Fuhrpark gerecht wurde.  
BildEingesetzt wurden für die Baustofftransporte mittlerweile fünf Kipper, darunter auch ein Henschel HS 100 und ein HS 120. Ständig gab es auch einige Krupp-Laster im Fuhrpark, so z. B. einen der wenigen Planenzüge. Es handelte sich dabei um einen Krupp Tiger mit Schwalbennest. Albert Regel war sehr zufrieden mit den meist gebraucht beschafften Krupp-Fahrzeugen. Die Krupp Niederlassung in Kassel war eine gute Werkstatt. Die nötigen Wartungen und Reparaturen, die in der eigenen Werkstatt in Besse nicht durchgeführt werden konnten, wurden in Kassel immer zu seiner Zufriedenheit ausgeführt. Regel war sich schon bewusst, dass die 2-Takt-Motoren der Krupp-Fahrzeuge sehr anfällig waren. Die Fahrer hatten sehr genau auf die Motortemperatur zu achten. Stieg sie einmal auf über 90 Grad, so war der nächste Motorschaden schon vorprogrammiert, da dann die Laufbuchsen in absehbarer Zeit rissen. Die Motoren waren aber auch sehr schnell und einfach zu reparieren, so dass dieser kleine Mangel für Regel keine allzu große Bedeutung hatte. Schließlich beschaffte er gebraucht aus dem Raum Frankfurt einen Krupp Titan in Ausführung als Schwerlastzugmaschine. Der 210 PS starke Titan mit dem kurzen Radstand einer Sattelzugmaschine war mit einer Ballastpritsche ausgerüstet und verfügte außerdem über eine 20 to-Seilwinde im Fahrzeugrahmen.
Bild1963 stieg Regel in das Krangeschäft ein. Auch hier hatte er wieder eine Marktlücke entdeckt, die er besetzte. Beim Bau des Volkswagenwerkes in Kassel hatte er mit seinen Tiefladern viele Transporte durchgeführt. Das Kranen der Gebäudeteile und der Maschinen übernahm die Firma Munke aus Hannover. Munke setzte dazu Henschel HS 3-180 TAK Dreiachs-Frontlenker mit 20 to Kässbohrer Gittermastkranen ein. Regel ärgerte sich aber regelmäßig über die langen Standzeiten, da die Krane nie pünktlich waren und all seine Zeitplanungen immer wieder über den Haufen warfen. Kurz entschlossen nahm Albert Regel Kontakt auf mit möglichen Lieferanten von Autokranen. Doch Firmen wie P&H Harnischfeger nahmen den Neueinsteiger nicht wirklich ernst. Nur der bis dahin in Deutschland unbekannte Anbieter Coles empfing Regel auf der Industriemesse in Hannover und offerierte den passenden Kran. Regel bestellte einen 20 to- Gittermastkran, der kurzfristig geliefert wurde und voll und ganz zufrieden stellte. Auch die Zollgewinde des britischen Krans, der allerdings in Duisburg montiert wurde, stellten kein wirkliches Problem dar. Mitgeliefert wurde reichlich Werkzeug, so z. B. Schlüssel bis zu einer Schlüsselweite von 100. Es sollte nicht der letzte Coles–Kran sein, den Regel beschaffte. Später folgten noch ein 15-Tonner des Typs FS 158 und ein 25-Tonner, der auf den Namen L 2510 hörte. Kam es in der Folgezeit in und um Kassel zu LKW-Unfällen, so wurde Regel gerufen. Er verfügte über die nötige Ausrüstung zum Bergen von umgestürzten LKW. Da er zu jeder Tages- und Nachtzeit prompt einsatzbereit war, wurde er von der Polizei regelmäßig zu solchen Unfällen gerufen.  
BildPeter Regel hat auch aus dieser Zeit einige interessante Geschichten zu erzählen. So kam bei Melsungen ein Setra S 14 des Berliner Reiseunternehmens Haru von der Fahrbahn ab, überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Glücklicherweise war nur ein Fahrer an Bord, der den Überschlag unverletzt überstand. Er war erst auf dem Weg gewesen, Fahrgäste aufzunehmen. Für einen Regel–Kran war es kein Problem, den havarierten Bus zu bergen. Wie vor dreißig Jahren üblich, wurde der Bus anschließend in Baunatal provisorisch wieder fahrbereit gemacht und dann trotz einiger fehlender Blechteile und Scheiben auf der Strasse nach Berlin überführt. Ein gutes Geschäft für die Firma Regel war auch immer wieder die Bergung von umgestürzten Betonmischern. In Kassel wurde aus nahe liegenden Gründen viel Henschel gefahren. Außerdem  wurden Betonmischer damals hauptsächlich auf Henschel Fahrgestellen aufgebaut. Diese waren aber sehr hochbeinig und neigten zum Umkippen in extremen Situationen. So hingen oft Henschel-Betonmischer an den Haken der Regel-Krane. Aber auch eigene Fahrzeuge waren hin und wieder in unverschuldete Unfälle verwickelt. Besonders anfällig für solche Situationen waren die Schwertransporte. Begleitfahrzeuge, die den nachfolgenden Verkehr auf den langsam fahrenden Schwerlastzug aufmerksam machten, wie sie heute üblich sind, gab es vor 40 Jahren noch nicht. So fuhr immer wieder einmal ein unaufmerksamer LKW-Fahrer mit seinem Gespann auf die mit geringer Geschwindigkeit fahrenden Scheuerle Tieflader auf. Die Tieflader waren zunächst für Geschwindigkeiten von 42 km/h, später für 50 km/h und dann für 62 km/h zugelassen. Peter Regel erinnert sich an einen spektakulären Unfall. Der Faun F 6103/34 VS war in der Nacht mit einem beladenen Scheuerle-Tiefladeanhänger auf der Autobahn unterwegs. Plötzlich gab es einen lauten Knall, der durch einen Büssing Unterflur verursacht wurde, der plötzlich hinten auf dem Tieflader stand. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Anhänger vom Faun getrennt und ziemlich heftig herumgerissen. Der Scheuerle wurde an Ort und Stelle zerlegt und in Besse wieder aufgebaut. Ähnlich verlief ein Unfall im Winter mit einer der Krupp SF 380 Sattelzugmaschinen. Wegen einer vereisten Steigung, die ohne Streumittel nicht zu bewältigen war, waren Fahrer und Beifahrer ausgestiegen. Auf der Suche nach Sand zum Abstreuen der Strasse bemerkten sie einen Anhängerzug, der die Strasse heruntergerutscht kam. Der Fahrer dieses Lasters verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Anhänger schlug voll in den Krupp ein, dessen Fahrerhaus komplett zerstört wurde. Nicht auszudenken, was passiert wäre, hätten die beiden Fahrer sich im Fahrzeug befunden. Auch der SF 380 wurde in der heimischen Werkstatt wieder aufgebaut. Es war ja nur ein wenig Blech verbeult.
BildIm Jahr 1964 musste das Bürogebäude in Besse angebaut werden. Außerdem wurde der erste Teleskopautokran mit einer Hublast von 40 to beschafft. Regel entschied sich hier für einen Gottwald-Kran. Im gleichen Jahr kam ein Krupp Ardelt 20 to-Kran in den Fuhrpark. 1965 wurde als erster Gabelstapler ein O & K V 80 mit 8 to-Hublast gekauft, der für Maschinen-, Betriebs- und Industrieumzüge eingesetzt wurde und den Grundstein für einen weiteren Betriebszweig bei den Regels bilden sollte. 1970 bestand der Fuhrpark der Firma Regel aus drei Gittermastautokranen, vier Teleskopautokranen sowie fünf Sattel- und zwei Tiefladerfahrzeugen. 1976 führte die ständige Vergrößerung des Fuhrparks dazu, dass neu gebaut werden musste. In Baunatal-Hertingshausen wurde eine großflächige Werkstatthalle mit angrenzendem Bürogebäude gebaut. Dort fand auch der einzige Büssing-Frontlenker der Firma  Regel seinen neuen Standort. Der schon unter MAN ausgelieferte MAN-Büssing 26.320 DFS wurde fast immer nur von einem Fahrer gesteuert. Josef John hegte und pflegte die Sattelzugmaschine. Dabei begann die Karriere des Büssing mit einem kleinen Missgeschick. Ausgeliefert in Braunschweig sollte er von einem Mitarbeiter dort abgeholt werden. Der übernahm das Fahrzeug auch dort und fuhr es vereinbarungsgemäß nach Essen, um dort einen passenden Auflieger abzuholen. Beim Rangieren in Essen passierte es. Er blieb mit der Stossstange an einer Absperrung hängen und demolierte das fabrikneue Fahrzeug. Die Stosstange war hin und musste ersetzt werden. Danach lief aber alles einwandfrei mit der löwenstarken Sattelzugmaschine. Das Fahrzeug wurde erst vor ein paar Jahren abgegeben und gehört heute einem Sammler aus Norddeutschland. Neben dem MAN-Büssing gab es ein weiteres interessantes und seltenes Fahrzeug in Form eines Faun F 6103/34 VS. Der dreiachsige Faun war mit einer Ballastpritsche ausgerüstet und zog die schweren Scheuerle Tieflader. Oft war er zu sehen zusammen mit den drei Krupp SF 380. Nachfolger dieser Laster waren später MAN der Baureihen F 7 und F 8. Ihnen folgten die ersten Mercedes-Benz Sattelzugmaschinen, z. T. geliefert von Titan. Neuerdings gibt es auch wieder MAN in Form von MAN TGA 41.530 Vierachsern im Fuhrpark kombiniert mit Tiefladeaufliegern von Goldhofer und Faymonville.
BildIm Jahr 1977 war die Firma Albert Regel mit der Ausführung von Maschinen-, Betriebs- und Industrieumzügen im gesamten Bundesgebiet beschäftigt. 1981 verstarb Albert  Regel viel zu früh und seine Ehefrau Emma übernahm alle Geschäftsanteile. In diese Zeit fielen die Beschaffung von Großkranen mit einer Hubleistung von bis zu 200 Tonnen sowie der Kauf weiterer Schwertransportfahrzeuge mit einer Nutzlast von bis zu 70 Tonnen. 1990 übergab Emma Regel die Geschäftsanteile an ihre Kinder Manfred Regel, Peter Regel und Inge Teifke. Die führen auch heute noch die Geschäfte des Unternehmens bis auf Peter Regel, der sich inzwischen im Ruhestand befindet, aber noch regelmäßig im Betrieb und auf den diversen Baustellen anzutreffen ist oder hin und wieder mit dem Krupp SF 380 Spritztouren unternimmt.

Text : Manfred Koch
Fotos : Archiv Regel, Manfred Koch

BildDen Krupp SF 380 hat sich Jochen Walz aus Wörth zum Vorbild für einen Nachbau im Maßstab 1:24 genommen. Das von ihm verwendete Fahrerhaus stammt aus einer Kleinserie. Das Fahrgestell ist aus einem Renault-Bausatz. Die Hinterachsen und die Federung wurden entsprechend dem Vorbild geändert. Der Aufbau ist ein Eigenbau aus verschiedenen Plastikplatten und Rohren. Wer mehr zu dem Modell wissen möchte, kann gerne Kontakt mit Jochen Walz aufnehmen. Seine E-Mail-Adresse ist jochen.walz@superkabel.de 

Modellfotos: Jochen Walz